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20. Oktober 2009

Spannende Exkursion der 4 AHL ins Gasteinertal

(Schülerbericht)

Wir trafen uns am 20. Oktober um 06:45 in der Halle der Tourismusschulen Semmering, um pünktlich um 07:00 Uhr mit einem Bus des Reisebüros Mayer, begleitet von Dipl.Päd. Peter Jansch nach Bad Gastein zu fahren.

Wir erreichten das Gesundheitszentrum Wetzelgut in Bad Gastein mit einer kleinen Verspätung (Baustellen im Ennstal) und wurden von Herrn Dir. Kurt Sattlegger empfangen. Zuerst wurden wir von Herrn Dr. Anton Trattner (ärztlicher Leiter der Kuranstalt) durch die Anwendungsräumlichkeiten geführt und er erklärte uns auch die Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten des Gasteiner Heilwassers welches durch den Radon-Gehalt zu weltweiter Bekanntheit kam.

Im Anschluss erklärte und Herr Mag. Hartlieb (Geschäftsführer des Thermalbades) die Philosophie der Felsentherme und zeigte uns die Anlage.

Danach führte uns Herr Dir. Sattlegger über den eigens für das Wetzelgut errichteten Übergang in seinen Betrieb. Nach einer sehr interessanten Führung mit Erklärungen zur Auslastung, Gästeschicht, PVA-Verträgen usw. nahmen wir unser Mittagessen ein und fuhren weiter nach Böckstein.

Der Grund war der Besuch des bekannten Gasteiner Heilstollens. Wir wurden von Frau Sabine Leimlehner empfangen und nach der ärztlichen Untersuchung und einem Vortrag stand einer Einfahrt nichts mehr im Wege. Es war höchst interessant am eigenen Körper diese heilende Wirkung zu erfahren. Wir schwitzten im Station 1 in 1.888 m Entfernung vom Stollenportal in ca. 37° - 39° C und 75 – 80 % relativer Luftfeuchtigkeit ca. eine halbe Stunde lang. Radon (ein geruchs- und geschmacksloses Gas), Wärme und hohe Luftfeuchtigkeit sind die drei Wirkfaktoren, welche man im Inneren des Radhausberges vorfindet. Sie ergeben ein weltweit einzigartiges Heilklima. Langfristige Erfolge werden bei Erkrankungen des Bewegungsapparates sowie Haut- und Atemwegserkrankungen erzielt. Darüber hinaus wird das Immunsystem stabilisiert. Anhaltende Schmerzlinderung und Medikamenteneinsparung sind wissenschaftlich erwiesen, da Radon den Zellreparaturmechanismus des Körpers anregt und die Zahl der freien Radikale verringert.

Anschließend bezogen wir im Jugendgästehaus unser Quartier und verbrachten den Abend in einem spanischen Lokal im Zentrum von Bad Gastein und im „Hexenhäusl“.

Am 21. Oktober war unsere erste Station das Wohl- und Verwöhnhotel Bismarck in Bad Hofgastein. Das privat geführte 4-Sterne Hotel ist eines der Top-Hotels im ganzen Gasteiner Tal. Herr Wendler führte uns persönlich durch seinen Betrieb, erklärte uns alles und antwortete geduldig auf all unsere Fragen.

Nach einem Spaziergang durch den Kurgarten empfing uns Frau Eva Erber in der Alpentherme. Nach einem Rundgang in der Therme und der Besichtigung der sportmedizinischen Einrichtungen sowie des Wellnessbereiches hatten wir die Möglichkeit die verschiedenen „Thermen-Welten“ selbst zu testen. Nach fast zwei Stunden Thermenvergnügen mussten wir leider wieder die Rückfahrt antreten.

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