„Das ist mein Kaffee…“

Anfang Oktober konnten in der Zusatzqualifikation „Barista“ die Prüfungen, die Corona bedingt vom Frühling auf den Herbst verschoben werden mussten, in der neuen Lehrbar über die Bühne gehen. Grundsätzlich ist das nichts Besonderes, aber das Zertifikat über die bestandene Barista-Prüfung kommt aus London, dem Sitz der Specialty Coffee Association Europe (SCAE), was bewirkt, dass es europaweite Gültigkeit hat.

34 Kandidatinnen und Kandidaten erklärten sich dazu bereit, sich dieser Prüfung, die aus zwei Teilen bestand, zu stellen.

Bei der ersten praktischen Aufgabe wurde an Mühle und Maschine gearbeitet, um ein entsprechendes Ergebnis in die Tasse zu zaubern. Dabei wurde verlangt, dass ein verstellter Mahlgrad der Mühle wieder so von der Kandidatin/dem Kandidaten zurückgestellt werden musste, dass die richtige Einstellung das Gelingen garantierte und somit unserem Prüfer, Herrn Eggers, ein erstklassiger Espresso vorgestellt werden konnte. Außerdem beinhaltet die praktische Prüfung auch die Herstellung eines perfekten Milchschaumes für einen hervorragenden Cappuccino. Unterstrichen wurde die Prüfung durch eine sehr angenehme Atmosphäre, die unser Prüfer – wie bereits die Jahre davor – zu schaffen wusste.

Die Online-Prüfung, zu der die jungen Damen und Herren etwa eine Woche später auf Einladung der SCAE zum Durchführen animiert wurden, wartete mit 22 Fragen zum Thema „Barista Basic Skills Level 1“ auf. Nach erfolgreichem Ablegen dieses Teils stand dann das Zertifikat zum Abrufen im Internet bereit.

Nachdem alle Kandidatinnen und Kandidaten nun ihre Zeugnisse in Händen gehalten hatten, gab es als Draufgabe die „goldene Bohne“ für diese herausragenden Leistungen. Sie wurde in der Vorwoche verteilt und nun gibt es 34 neue Kaffee-Experten an den Tourismusschulen, die das „kleine Einmaleins des Kaffeezubereitens“ beherrschen.