„So a Kas, so vü Kas“ Bundesfinale der Diplomierten Käsekennerinnen und Käsekenner

Innsbruck erwartet das Team von den Semmeringer Tourismusschulen am Abend des 22. Oktobers 2024 in Stockdunkelheit mit einigen Umleitungen bei Nieselregen. Die Chancen stehen gut, dass die kommenden beiden Tage echte Glückstage werden. Gestartet wird am 23. Oktober – nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel und einer kurzen Tour zum „Goldenen Dachl“ – um 10.30 Uhr mit der Anmeldung in der „Villa Blanka“, Tourismusschulen Innsbruck.

Jugendliche aus 22 berufsbildenden mittleren und höheren Schulen sowie landwirtschaftlichen Fachschulen stellen sich diesem Wettbewerb, aus jeder Schule ist ein Zweier-Team nominiert. Nach dem Check-In und einem kurzen Briefing steht das Mittagessen an, wobei im Schulrestaurant bereits ein großartiges Buffet auf die Gäste wartet.

Generell für die Versorgung verantwortlich zeichnen Kollege Wolfgang Moucha, Fachvorstand, und sein Praxisteam, die uns alle von Snacks über Buffet, Kaffee bis zum Galadinner hervorragend und durchgehend betreuten.

Dank Fixeinteilung der Gruppen ist ein reibungsloser Ablauf gewährleistet. Die jungen Semmeringerinnen starten in der ersten Runde mit Sensorik, gefolgt vom Bewerb „Cheese in motion“, einem Aktivitätsteil mit Buttershaken, Kuhmelken am Plastikeuter, Puzzeln, und anderen Geschicklichtkeitsspielen rund um das Thema Milch/Käse.

Die letzte Runde ist eine besondere: Jetzt wird das Wissen über die LMS-Plattform abgefragt.

Auf diesen ereignisreichen Nachmittag folgt am Abend ein Galadinner, das seinesgleichen sucht: Fünf Gänge, begleitet von ausgezeichneten burgenländischen Weinen, samt Zwischenmoderation einer Schülerin aus dem 2. Jahrgang.

Nachdem am nächsten Tag die Startzeit mit 7.15 Uhr angesetzt ist, währt der Galabend nur kurz. Am Tag zwei steht die Präsentation des Käsewagens sowie das Anrichten eines Käsetellers an – unter der strengen Aufsicht einer vierköpfigen Jury. Die Jury ist besetzt mit hochrangigen Käsespezialistinnen und -spezialisten.

Um die Mittagszeit ist die Käseschlacht geschlagen. Alle Teams liegen sehr eng beisammen und allgemein spricht man von einem sehr hohen Wissensniveau der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Mit einem gemeinsamen Mittagessen klingt die Veranstaltung aus. Am Nachmittag präsentieren die vier besten Teams nochmals ihren Käsewagen vor einer Jury, danach erfolgt die Siegerehrung und die Heimreise der Teams.

Ein besonderer Bewerb, der zwar Wissen einfordert, aber auch durchaus einen hohen Spaßfaktor hat. Das gegenseitige Kennenlernen der jungen Damen und Herren aus den unterschiedlichen Bundesländern ist unbezahlbar, und wer weiß? Vielleicht begegnen sich die Jugendlichen in einigen Jahren als junge Erwachsene wieder und lassen das Käsekenner-Bundesfinale 2024 und den „ganzen Kas“ noch einmal gemeinsam Revue passieren.

Möge es ihnen gelingen!